Der Zwischenstand

In einer gemütlichen Runde fand am 24. und 25.10.2009 im Haus- und Kulturprojekt „B12“ in Leipzig ein Zwischenstand-Treffen statt.
Nach den Reisen zu Überlebenden in Frankreich, Israel, Belgien, Polen, der Ukraine und Italien haben wir Filmmaterial von über 65 Stunden. Nun standen wir wir vor dem Problem „Wie geht es weiter?“. Es musste geklärt werden, wie wir die Interviews digitalisieren, wie wir das Aufgenommene schneiden, denn auf die Internetplattform können unmöglich 65 Stunden Interview gezeigt werden. Wir haben uns entschieden, für Die Zukunft der Zeitzeugen relevante Cluster zu suchen, nach denen dann Interviewausschnitte zu sehen sein können. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn nur Ausschnitte zu zeigen bedeutet, dass die Interviews „beschnitten“ werden und wir in der Rolle stecken, auszuwählen, was zu unseren Thema passen könnte.
Unsere größten Probleme stellen das technische Know-How und die Übersetzung der Inteviews dar, doch mittlerweile haben wir uns Hilfe an Land gezogen.
Weiterhin haben wir besprochen, wie die Broschüre aussehen soll. Zunächst werden in deutsch (weitere Sprachen folgen hoffentlich!) Lebensläufe unserer Interviewpartner und Berichte der Reisen veröffentlichen werden. Unser Zeitplan sieht vor, dass wir bis Dezember sowohl die Interviews untertitelt, als auch die Broschüre fertiggestellt haben.
Daumendrücken ist erwünscht!