Treffen an der Oder

Vom 2. bis 5. April 2009 nahmen Josephine und Martin für „Jugend für Dora e.V“, sowie Dr. Susanne Y. Urban als Vertreterin von Yad Vashem in Deutschland gemeinsam für das Projekt „Die Zukunft der Zeitzeugen“ am Treffen an der Oder teil. Fast 100 TeilnehmerInnen aus ca. 30 Projekten, die im Rahmen der Geschichtswerkstatt Europa von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert werden, kamen in Frankfurt/Oder und Słubice zusammen, um ihre Vorhaben gut gerüstet auf den Weg zu bringen. Am ersten Tag ging es vor allem darum, gegenseitig in Kontakt zu kommen und sich mit einigen Formalien sowie dem Zeitplan bezüglich der Förderung näher vertraut zu machen. Am Freitag arbeiteten die TeilnehmerInnen in verschiedenen ganztägigen Workshops, wobei wir uns gemeinsam für „Oral history-Projekte mit Überlebenden des Holocaust, von Konzentrationslagern und Zwangsarbeit“ entschieden, da dieses Thema unser Projekt maßgeblich berührt.
Der dritte Tag war für die Arbeit in den einzelnen Projekten vorgesehen. Wir konnten einige wichtige Schritte für uns klären und verbrachten dabei einen wunderbaren ersten Frühlingstag auf der Dachterrasse des Collegium Polonicum. Außerdem konnte uns Franka Kühn, die bei der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, hilfreiche Tips für die PR bezüglich unseres Projektes geben.
Am Sonntag konnten wir an der Diskussion über die inhaltliche Ausrichtung der Geschichtswerkstatt Europa 2010 leider nicht komplett teilnehmen, da unser Zug uns bereits ab Mittag wieder Richtung Berlin brachte.
Trotz einiger Kritikpunkte und Differenzen in Bezug auf die Veranstaltung, die hier im einzelnen aber nicht erwähnt werden sollen, verbrachten wir in Frankfurt und Słubice ein spannendes und interessantes langes Wochenende mit guten Gesprächen und freundlichen neuen Kontakten.

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